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Die Geschichte der Mosbaek A/S

 

Als Jørgen Mosbæk Johannessen 1959 als Ingenieurstudienanfänger in Horsens mit der Aufgabe beauftragt wurde, ein komplettes Abflussprojekt für ein Einfamilienhaus auszuarbeiten, kam er zum ersten Mal auf den Gedanken einer „Wasserbremse". 

 

Zu Hause sammelte seine Mutter in einer Wanne Regenwasser, um das enthärtete Wasser zum Waschen der Kleider zu nutzen. Hierdurch kam Johannessen auf die Idee, dass man das Regenwasser auch vom Dach des Einfamilienhauses in einem Brunnen auf dem Grundstück sammeln und mittels einer Verzögerungsvorrichtung langsam zur Hauptleitung in der Straße weiterleiten könnte. In der Folge würde man natürlich auch wesentlich kleinere Rohrabmessungen benötigen und somit gleich in mehrfacher Hinsicht Geld sparen können.  Eine solche Vorrichtung musste aber erst einmal erfunden werden! 

 

1961 bestand Johannessen das Examen und befasste sich in der Folgezeit in verschiedenen beratenden Ingenieurbüros als Projektingenieur mit Abwasser- und Abflussaufgaben. Hier stieß er oft auf die Notwendigkeit einer Vorrichtung, die zur Vermeidung von Überflutungen das Ablaufen des Abwassers an bestimmten Stellen verzögern, also die Abströmung des Abwassers ohne bauliche Veränderungen reduzieren sollte. 

 

Er gab den Gedanken an eine „Wasserbremse" nie auf. Angetrieben von der Tatsache des bestehenden Bedarfs an einer solchen Vorrichtung, verbunden mit der Möglichkeit, gleich in mehrfacher Hinsicht Kosten sparen zu können, begann er in seiner Freizeit Versuche mit verschiedenen selbst entwickelten Bremsen-Designs. Zunächst führte er Modellversuche durch – zu Hause im Spülbecken. Als sich erste Erfolge einstellten, testete er dann verschiedene Modelle in Original-Größe in einem Behälter im Garten seines Elternhauses.

 

Schnell kam er zu dem Ergebnis, das die beste und kompakteste Form einer Fluid-Bremse ein runder Behälter war, in dem das Wasser beim Durchgang in Rotation gesetzt wurde, wodurch eine hohe Bremswirkung erreicht wurde.

 

Diese Bremse hatte damals bereits die ungefähre Form des heutigen Wirbelabflussregulators.

 

Die Bremsen werden patentiert

1971 war die Entwicklung der Wasserbremse so weit ausgereift, dass Johannessen für seine Erfindung einen Patentantrag einreichte. Die Erfindung beschrieb einen Schacht mit eingebauter Wirbel-Abflussbremse und deren Gesamtfunktion.

 

 

Unablässig führte Johannessen weitere Versuche durch, um herauszufinden, ob sich das System verbessern ließ oder ob es noch andere Möglichkeiten gab. Das führte zur Entwicklung eines neuen Zyklon-Abflussregulators, die in 1974 von Jørgen Mosbaek Johannessen abgeschlossen wurde. Noch im gleichen Jahr reichte er auch für diese Entwicklung einen Patentantrag ein.

 

Die ersten Bremsen werden "over there" verkauft

1974 war ein wichtiges Jahr – Johannessen verkaufte die erste „Wasserbremse“, und zwar nach Norwegen.

 

Zur Finanzierung der teuren Patentanträge verkaufte er ebenfalls im Jahr 1974 eine Reihe von Lizenzen für seine Abflußregulatoren. Die Lizenznehmer waren verantwortlich für die Herstellung, den Vertrieb und den Verkauf. Das alleinige Recht zur Weiterentwicklung verblieb jedoch bei Johannessen. 

 

Der Vertrieb durch die Lizenznehmer erfolgte zunächst in den USA, Kanada und England. Dort wurden die Abflußregulatoren unter dem Handelsnamen Hydro-Brake vertrieben und bekannt. 

 

Die Feuertaufe erhielten sie, als sie bei der großen "International Public Works Congress & Equipment Show" im September 1976 in Las Vegas präsentiert wurden.

 

Während der 5-jährigen Zusammenarbeit mit den Lizenznehmern wurden in den USA, England, Kanada und Mexiko mehr als 1000 Regulatoren verkauft und diese auf breiter Basis bekannt.

 

 

 

 

Die Bremsen kehren nach Dänemark zurûck


Die Aquatac messe, Holland ca. 1985

1979 entschloß sich Johannessen, außer der Weiterentwicklung künftig auch die Fertigung und den Vertrieb selbst in die Hand zu nehmen. Er gründete seine eigene Firma - "Jørgen Mosbæk Johannessen ApS".

1998 wurde das Unternehmen in "Mosbaek A/S" umbenannt. 

 

Anfangs beschränkte er sich auf den dänischen Markt, wo der Verkauf der

Abflußregulatoren bald mit sehr gutem Erfolg anlief. 

 

Als die Nachfrage auf dem dänischen Markt immer weiter stieg, entschloß er sich 1981, seine feste Stellung in einer Ingenieurfirma zu verlassen, um sich ganz der eigenen Firma widmen zu können.

 

 

Die Wasserbremsen erobern Europa

Bereits 1980 gab es erste autorisierte Vertreter für die Mosbaek- Abflußregulatoren – zunächst in England und Holland. Heute gibt es Händler in mehr als 12 europäischen Ländern.

Der Exportanteil der Produktion liegt aktuell bei etwa 80%.

 

 

Großere und verbesserte Produktionseinrichtungen

Die anhaltende Umsatzsteigerung hatte ein gesundes Wachstum der Firma zur Folge und so wurden die angemieteten Räumlichkeiten bald zu klein. 1995 wurde deshalb das heutige Büro- und Produktionsgebäude im Værkstedsvej 20 in Køge erworben. Im neuen Firmensitz gibt es nun genügend Platz für das weitere Wachstum der Firma. Des Weiteren wurde durch den Umzug in die neue Produktionsstätte auch die Errichtung einer verbesserten und erweiterten Prüfanlage ermöglicht.

 

Die Firma hat heute ca. 10 Mitarbeiter und fertigt jährlich mehr als 1300 Regulatoren – eine Zahl, die weiterhin steigen wird.

 

Ausblick...

"Es ist schwierig zu prophezeien, besonders über die Zukunft", hat der dänische Humorist Storm P gesagt …aber die Zukunft wird ohne Zweifel Weiterentwicklungen und Verbesserungen der Bremsen mit sich bringen. 

 

Vielleicht sogar einen neuen Bremsentyp?  Jørgen hat jedenfalls noch viele Ideen im Ärmel, die ausprobiert werden müssen….

Mosbaek A/S • Vaerkstedsvej 20 • DK-4600 Koege • Tel. +45 5663 8580 • Fax +45 5663 8680 • E-mail office@mosbaek.dk