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Abflussregelung
Wenn es regnet

Bei einigen Abflusssystemen reicht die Leistung nicht zum Ableiten der durch den Regen verursachten Wassermengen.  Wenn das Wasser in den Leitungen bis über eine gegebene Linie steigt, werden Keller und andere tiefer gelegene Räumlichkeiten oftmals überflutet - mit Hochwasserschäden, Verschmutzungen und Verunreinigungen als Folge. Siehe Abb. 1 und 2.

 

Viele Kläranlagen werden überlastet, da die Klärbecken nicht groß genug sind, um die zusätzlichen Wassermengen aufzunehmen. Grosse Mengen verunreinigtes Wasser gelangt in Wasserläufe und Seen. Auch viele Überlaufbauwerke leiten bei Starkregen große Mengen von verdünntem Abwasser in Wasserläufe oder Seen ein.

 

Wenn ein Ölabscheider überlastet wird gelangt der aufgewirbelte Inhalt durch Überlaufen direkt in Wasserläufe oder Seen, so sind die ökologischen Folgen meist verheerend.

 




Abb.1: Uberflutungen

Regelung des Problems

Kräftige Regenschauer sind oft örtlich und von kurzer Dauer. Sie bewirken nur sporadisch und kurzfristig gefüllte Leitungen. Die Lösung ist deshalb ein Aufstauen des überschüssigen Wassers an geeigneten Stellen im System während des erforderlichen Zeitraumes, also dort im System, wo es für einen Speicher-Platz gibt oder sogar vorhandener Platz genutzt werden kann.

 

Diese Lösung funktioniert bei den meisten Niederschlagssituationen und erfordert keine Investitionen für größere Leitungen oder Becken, sondern nur eine durchdachte und zuverlässige Regelung durch zweckmäßige Regulatoren.

 

Eine gute Regelung bedeutet eine Durchflussmenge, die schnell die maximale Durchflussmenge erreicht und bei oder unter diesem Wert liegen bleibt. Für diese systemabhängige Durchflussmenge gibt es ohne Probleme Platz hinter dem Regulator, weiter stromabwärts im System.



Grundsätzlich ist die Aufgabe eines Regulators, den tiefer gelegenen Teil des Leitungssystems (stromabwärts) vor Überlastung und Überflutung zu schützen. Er regelt den Durchfluss im Leitungssystem in einer im Voraus berechneten und festgesetzten Menge pro Zeiteinheit,  unabhängig von der tatsächlichen Zuflussmenge oder der bereits anstehenden Stauhöhe im Leitungssystem vor dem Regulator. Siehe Abb. 3.

 

Zur Vermeidung von Verstopfungen und zur Minimierung der Betriebs- und Wartungsintensität sollte ein zweckmässiger Regulator ohne bewegliche Teile arbeiten.  Ebenfalls muss der Durchgangsquerschnitt möglichst groß sein, um den entstehenden Brems-Widerstand in Verbindung mit dem normalen, täglichen Abflussbedarf auf einem Mindestmaß zu halten und so Verstopfungen zu vermeiden.

 


Lösungansätze

Die Errichtung eines Abwasserspeichers kann sich als notwendig erweisen, falls eine Speicherung im bestehenden System vor dem Regulator nicht möglich ist. Dieser kann z.B. in der Form einer Erweiterung der Leitungsabmessungen über eine kurze Strecke oder der Errichtung eines Rückhaltebeckens ausgeführt werden.  Durch die Möglichkeit einer Speicherung können in den tiefer gelegenen Teilen des Systems (stromabwärts) Hochwasserschäden vermieden werden.

Siehe Abb. 4.

 

Durch den Einsatz eines Regulators in einem Überlaufbauwerk wird sichergestellt, das nur die Wassermenge, die vom Leitungssystem stromabwärts ohne Überflutungen weitergeleitet werden kann, auch tatsächlich weitergeleitet wird.  Die Restmenge wird durch den Überlauf in einen See oder Wasserlauf (bei Regenwasser) oder ein paralleles System ( im Falle von Misch- oder Abwasser) mit entsprechenden Reserven abgeleitet.

 

Durch den Einbau eines Regulators kann eine Liegenschaft die behördlichen Anforderung einer beschränkten Einleitung von Regenwasser einhalten, z.B. von großen Parkplätzen oder Dachflächen.

 

Ebenfalls kann durch den Einbau eines Regulators die Überlastung und Beeinträchtigung der Funktion einer Kläranlage vermieden werden.  Selbiges trifft auch für Öl/Fettabscheider, Pumpenstationen und ähnliche bauliche Einrichtungen zu.

 



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